Dinghis für Katamarane

11. Juni 2018 Aus Von Thomas Borsutzky

Das richtige Dinghi für seinen Segeltörn zu finden ist nicht immer einfach.
Ein Dinghi ist ein kleines Beiboot, welches man zu seinem Bootsausflug mit auf seiner Yacht nimmt um an Land oder schwer zugängliche Stellen zu kommen. Auf Katamaranen sind sie am besten zu transportieren, da sie am hinteren Teil des Bootes zwischen den beiden Rümpfen aufgehängt werden. Als Beiboot / Dinghi werden meistens Schlauchboote benutzt.

Welches Dinghi man schlussendlich wählt, hängt von den Anforderungen ab, die man an das Schlauchboot stellt.
Braucht man nur eine Möglichkeit trocken vom Katamaran an Land zu kommen, kann man gut ein Dinghi auswählen, das vor allem leicht, kompakt und mobil ist. Möchte man jedoch längere Erkundungstouren damit unternehmen, sollte man eher darauf achten, dass es stabil, bequem und sicher ist.
Woran man bei der Auswahl des Dinghis aber immer denken sollte, sind die Staumöglichkeiten an Bord der eigentlichen Yacht. Wie schon erwähnt wird das Beiboot bei Katamaranen am Heck befestigt, weswegen das Schlauchboot nie länger als der Abstand zwischen den Rümpfen sein darf. Ansonsten muss es aufwendig auf dem Katamaran befestigt werden. Somit bleiben einem nicht mehr als 200 – 240 cm, in Ausnahmefällen 2,5 m. Zudem sollte das Dingi nicht schwerer als 200 – 220 kg inklusive Motor sein, da man es sonst nur schwer hoch ziehen und aufhängen kann.

Welchen Motor man wählt, ob Benziner oder doch Elektro, ist auch jedem selbst überlassen.
Somit bleiben einem viele Möglichkeiten das richtige Dinghi für sich auszuwählen.
Mindestens genauso groß ist aber auch die Preisspanne, aus der man sich sein Beiboot aussuchen kann. Bei dieser riesigen Auswahl sollte also für jeden etwas dabei sein!