Bojenfelder im Mittelmeer

13. Juni 2017 Aus Von Thomas Borsutzky

Mittelmeer – Fast 60 Bojenfelder gibt es mittlerweile in Kroatien, wie eine Recherche ergab. Für die einen sind sie erfreuliche Erleichterung, weil die Crews nicht frei Ankern müssen – andere sehen sie als eine ärgerliche Einschränkung des Ankerraums. Ein gut besuchtes Feld mit ca. 30 Bojen kann in der Saison ohne Weiteres um die 20.000€ pro Monat bringen.

Für die Anfänger und Neulinge unter euch: Was ist eine Boje denn eigentlich? Eine Boje ist eine kugel-, kegel-, oder tonnenförmiger Schwimmkörper der fest verankert ist. Der Vorteil von Bojen ist das die Segel- oder Motoryachten keinen Anker mehr auswerfen müssen, da sie ihre Yacht an der Boje befestigen können. Sie dienen aber auch für die Absperrung von Naturschutzgebieten die von Booten nicht überfahren werden dürfen. Bojen schützen zudem auch den Meeresboden da der Anker nicht Eingefahren und Ausbrechen muss.

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Wenn die Bucht überlaufen ist und unter Anker nicht so viele Boote hineinpassen würde oder wenn der Grund schlecht hält, werden die Bojen als sinnvoll erachtet, auch für den Schutz von Seegraswiesen. Manche Segler argumentieren auch, Bojen seien ein Sicherheitsplus, da viele Crews schlampig ankern und bei Wind abtreiben würden.

Viele Segler kritisieren Bojenfelder als zu teuer. Des Weiteren wird durch diese der Ankerraum sehr stark eingeschränkt. Wie man es dreht uns wendet, so gibt es hierbei keine einheilige Meinung, Bojenfelder haben sowohl Vor- als auch Nachteile.