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Die verschiedensten Ankergründe

verkrauter Sand:
Der Anker gräbt schlecht ein und es besteht die Gefahr, dass dieser nur durch ein Krautbüchel gehalten wird, solange kein Zug kommt.

Sand:
Im Sand gräbt der Anker gut ein, hält jedoch oft sehr schlecht.

Sand mit Steinen:
Dieser Grund verhält sich wie der Sandboden. Doch je größer die Steine sind desto besser hält der Anker.

Sand mit Steinen und Lehm:
Der Anker gräbt sich gut in den Grund und hält super.

Steine:
Ein Steinboden ist sehr gut, doch der Anker kann durch die Steine verkanten. Er kann sich auch verhaken und ist somit nicht mehr aufzuholen, deshalb ist es wichtig eine Tripleine zu verwenden und zu vermeiden, auf großer Wassertiefe zu ankern, da man notfalls tauchen muss um den Anker selbstständig frei zu ziehen.

Schlick:
Der Anker gräbt sich gut ein und hält auch sehr gut.
 
flacher Grund:
Der Vorteil des Bodens ist es, dass man viel von der Kette in flachem Winkel zum Anker stecken kann.

steil abfallender Grund:
Der Anker hält meist sehr gut. Beim Schwojen besteht jedoch die Gefahr, dass sich der Anker bei einer Schiffsdrehung, zum Beispiel durch einen Windrichtungswechsel, löst.