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Zusammenfassung einiger Ankerarten

Der Stockanker, auch Admiralitätsanker genannt, ist ein klassischer Gewichtsanker. Er ist besonders bei älteren Schiffen im Gebrauch. Er hält ca. das 10-fache seines eigenen Gewichtes. Vor dem Einsatz des Ankers muss erst der Stock angebracht werden. Der Anker hält sehr gut auf steinigem, tonigem und verkrautem Grund.

Der Draggen hat vier gebogene Flunken, die bei jeder Lage des Ankers halten sollten. Diese Art von Anker wird jedoch kaum noch eingesetzt, da die Zugrichtung der Kette oft so ist, dass der Anker durch einen horizontalen Zug ausbricht.

Der Faltanker / Schirmanker / Klappdraggen Ankerbesitzt vier Arme, die, wie der Name schon sagt, ausgeklappt werden können. Durch den geringen Platzgebrauch sind diese Anker leicht zu verstauen. Die Haltekraft ist jedoch sehr knapp.

Der Danforth-Anker ist ein Leichtgewichtsanker. Er hält optimal in Schlick und Tonmergel, in verkrautem Boden jedoch weniger gut.

Der Pflugschar-Anker, oder auch CQR-Anker, gräbt sich bei Zug in weichem Grund sofort ein, bei hartem oder verkrautem Grund gräbt er sich eher schlecht ein. Dieser Anker hält besser als der Danforth-Anker. Trotz der problematischen Unterbringung des Ankers ist er der Standartanker für Boote mit einer Ankerklüse.

Der Bügelanker, auch Rocna genannt, ist eine weitere Variante des Pflugschar-Ankers. Er besitzt zusätzlich einen Bügel auf der Rückseite, damit der Anker sich immer mit dem Schaft zum Boden dreht.